Kongress Circulair Ondernemen

Am 19.3.2026 sind Kevin und Justin im Namen von New Circle beim Kongress Circulair Ondernemen (zirkuläres Wirtschaften) in der Werkspoorkathedraal in Utrecht. Hier kommen rund 800 Unternehmer, politische Entscheidungsträger und Partner zusammen, um eine zentrale Frage zu beantworten: Wie machen wir zirkuläres Wirtschaften skalierbar, rentabel und zum Standard in den Niederlanden?

Der Kongress markiert den Auftakt der Woche der Kreislaufwirtschaft, in der im ganzen Land an konkreten Lösungen für einen klugeren Umgang mit Rohstoffen und zukunftssicheres Wirtschaften gearbeitet wird.

Wir waren dabei und teilen hier, was uns sofort aufgefallen ist.

 

Der erste Eindruck: ein klarer Fokus auf Handeln und Zusammenarbeit

Was beim Betreten sofort auffiel, war die Energie. Keine klassische Konferenz mit reinen Vorträgen, sondern ein Ort, an dem Unternehmer, Start-ups und Behörden zusammenkommen, um Schritte nach vorn zu machen.

Zum Beispiel:

  • vielfältige Kooperationen, die hier entstehen
  • konkrete Fragestellungen rund um Rohstoffe und Wertschöpfungsketten
  • und ein starker Fokus auf die Frage: Wie geht es jetzt weiter?

Beim Betreten fiel sofort auf, dass hier eine andere Denkweise herrschte. An alles war gedacht. Das Catering war komplett vegan, der Kongress fand in einer alten Fabrik statt, die nach zirkulärem Prinzip neu genutzt wird, und die Anwesenden wussten genau, wovon sie sprachen.

 

Warum dieser Kongress gerade jetzt wichtig ist

Der Zeitpunkt dieses Kongresses ist kein Zufall. Unternehmen haben zunehmend zu tun mit:

  • Rohstoffknappheit
  • Abhängigkeit von internationalen Lieferketten
  • und wachsendem Druck, nachhaltiger zu wirtschaften

In diesem Zusammenhang ist zirkuläres Wirtschaften keine Ambition mehr, sondern eine strategische Notwendigkeit für die künftige Ertragskraft.

Das spürt man auch hier: In den Gesprächen geht es nicht mehr um das Ob, sondern um das Wie.

 

Die wichtigsten Erkenntnisse des Tages

  1. Von ökologisch zu ökonomisch.

    Die Dringlichkeit verlagert sich von der ökologischen Wirkung hin zu einer ökonomischen Denkweise. Das bedeutet in der Praxis:

 

  • Unternehmen steigen schneller um, wenn es sich finanziell lohnt

  • Zirkuläres Wirtschaften wird weniger „idealistisch“ und stärker geschäftsgetrieben

  • Der Fokus verschiebt sich auf Kosteneinsparung, Effizienz und neue Geschäftsmodelle

  • Investitionen fallen leichter, wenn ein klarer ROI erkennbar ist

  • Nachhaltigkeit wird zum Wettbewerbsvorteil statt zur Pflicht

 

  1. Zirkuläre Reife.

    Ein weiterer wichtiger Punkt, der immer wieder aufkam: Die zirkuläre Reife wächst, doch es gibt eine Umsetzungslücke. Was das konkret bedeutet:

 

  • Viele Organisationen haben die Absicht, schaffen aber den Schritt in die Umsetzung nicht

  • Wissen ist vorhanden, doch es fehlen praktische Tools und Kapazitäten

  • Zirkuläres bleibt oft in Pilotprojekten stecken, statt zu skalieren

  • Interne Prozesse und Systeme sind noch nicht auf Zirkularität ausgerichtet

  • Bei der Umsetzung fehlen häufig Führung und Verantwortlichkeit

 

  1. Der regionale Kontext ist entscheidend.

    Die dritte Erkenntnis des Kongresses: Zirkuläres Unternehmertum braucht regionalen Kontext. Wichtig, weil:

 

  • Wertschöpfungsketten und Kooperationen oft regional organisiert sind

  • die Verfügbarkeit von Rohstoffen und Partnern je nach Region variiert

  • lokale Gesetze und Vorschriften direkten Einfluss haben

  • regionale Netzwerke Innovation und Zusammenarbeit beschleunigen

  • Lösungen zum jeweiligen Umfeld und zur Branche passen müssen

 

Möchten Sie mehr über den Kongress Circulair Ondernemen lesen? Klicken Sie hier (Niederländisch).

 

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Eine Übersicht über den Inhalt dieses Beitrags

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